Stresa, der See und was drumherum liegt.
Was wir selbst aufsuchen, wenn wir dort sind. Keine Liste mit hundert Dingen, sondern die Orte und Momente, für die wir immer wiederkommen.
Die Borromäischen Inseln.
Drei Inseln vor der Küste von Stresa. Von der Wohnung sind es zehn Minuten mit dem Auto bis zur Promenade, wo man das Boot nimmt.
Isola Bella
Ein Barockpalast mit einem Garten aus zehn Terrassen. In der Hochsaison voll, daher gehen wir am liebsten zur Öffnungszeit. Die Grottensäle im Erdgeschoss bleiben auch im Sommer kühl.
Isola Madre
Die größte der drei und die ruhigste. Ein botanischer Garten mit Pfauen, eine Villa aus dem 16. Jahrhundert und Blick über den See, wo er hier richtig tief ist.
Isola dei Pescatori
Ein kleines Fischerdorf, das nur aus engen Gassen besteht. Kein Palast, kein Garten, aber ein paar Trattorien am Wasser. Gut für ein spätes Mittagessen vor der Rückfahrt.
Madre außerhalb der Saison, mit dem See für sich allein.
Rund um den See.
Der Lago Maggiore ist hundert Kilometer lang. An beiden Ufern liegen Orte, die einen halben Tag wert sind. Wir nehmen oft das Auto oder das Boot.
Am Westufer
- Stresa: unser Zentrum, zwei Kilometer. Promenade, Hotels der Belle Époque, Gelaterias und der Anleger für die Inseln.
- Verbania: zehn Kilometer nördlich. Die botanischen Gärten der Villa Taranto und mittwochs ein großer Markt.
- Cannobio: an der Schweizer Grenze, etwa eine Stunde Fahrt. Schöner historischer Kern und sonntags der große Markt am Wasser.
- Arona: am Westufer, eine halbe Stunde südlich. Gemütliches Städtchen, schön für einen Abend essen.
Am anderen Ufer
- Laveno: die Autofähre ab Intra oder die Personenfähre nehmen. Von Laveno fährt eine Seilbahn hinauf zur Aussicht.
- Luino: Mittwochsmarkt, einer der größten Norditaliens.
- Locarno (CH): knapp über der Schweizer Grenze, anderthalb Stunden Fahrt. Für alle mit Lust auf einen Tag jenseits der Grenze.
- Mergozzo: ein kleiner See direkt neben dem Lago Maggiore. Keine Motorboote, also still. Ein Strandchen am Rand.
Der See als Spielwiese.
Der Lago Maggiore ist tief, zu Saisonbeginn kalt und im August herrlich zum Schwimmen.
Sanft
- Schwimmen: Lido di Carciano in zehn Minuten, oder eine stille Bucht Richtung Pallanza.
- SUP oder Kanu: Verleih in Stresa und Baveno. Früh am Morgen ist das Wasser spiegelglatt.
- Segelboot mieten: in Stresa und Cerro ein Tagescharter, mit oder ohne Skipper.
- Fähre-Hopping: mit einer Tageskarte kann man endlos ein- und aussteigen.
Aktiv
- Mountainbiken: das Mottarone-Gebiet hat ein großes Netz. Verleih und Lift in Stresa.
- Wakeboard oder Wasserski: Clubs in Verbania und Cannobio.
- Golf: Golf Club Alpino di Stresa, hoch oben in den Hügeln.
- Angeln: ein Schein ist Pflicht, erhältlich im Tourismusbüro von Stresa.
Über dem See.
Direkt hinter Stresa beginnen die Berge. Fünf Minuten mit dem Auto und du bist in der Natur, eine halbe Stunde und du stehst auf tausend Metern.
Mottarone
Der Hausberg von Stresa, 1.491 Meter, mit Blick über sieben Seen und den Monte Rosa. Die Seilbahn fährt nicht mehr; mit dem Auto sind es 16 km von der Wohnung. Oben kann man herrlich wandern und im Winter Ski fahren.
Val Grande
Das größte Wildnisgebiet Italiens, keine Straßen, keine Dörfer. Für robuste Wanderer mit gutem Schuhwerk.
Valle Verzasca
Knapp über der Schweizer Grenze. Bekannt durch den Bungee-Sprung aus GoldenEye und das smaragdgrüne Wasser zwischen den Felsen.
E-Bike durch die Hügel
Von der Villa geht es direkt ins Netz. Wer es leichter mag, findet E-Bike-Verleihe in Stresa.
Giardini Botanici Alpinia
Auf halber Höhe des Mottarone, ein botanischer Garten mit Alpenpflanzen und Blick über den See. Gut für einen kurzen Spaziergang.
Sasso del Ferro (Laveno)
Vom anderen Ufer hinauf mit einer offenen Seilbahn, mit Gondeln für zwei Personen. Oben ein Drachenflieger-Spot und ein Panoramablick.
Essen und trinken.
Das Piemont ist Weinland, Fleisch und Risotto. Am See kommt frischer Fisch dazu: Barsch und Forelle. Wir kochen gern selbst und gehen auch regelmäßig essen.
Vom See und aus der Region
- Frischer Fisch: Lavarello (ein Süßwasserfisch) ist die Spezialität. Auf dem Fischmarkt in Stresa jeden Morgen früh.
- Risotto: das Piemont hat den Reis Norditaliens. Risotto al Barolo ist ein Klassiker.
- Polenta: oft mit Wild oder Cassoeula. Die kräftigere Bergküche der Region.
- Piemonteser Wein: Barolo, Barbaresco, Nebbiolo für etwas Kräftiges. Für Weiß: Gavi.
- Honig und Käse: aus den Hügeln hinter Stresa. In den Feinkostläden im Zentrum.
Märkte und Tagesrhythmus
- Cannobio: Sonntag, am Wasser. Einer der schönsten am See.
- Verbania: Mittwoch, groß.
- Stresa: Freitag, im Zentrum.
- Aperitivo: an der Promenade von Stresa, Verbania oder Pallanza, mit Blick auf den See.
- Trattorien auf den Inseln: Mittagessen auf Pescatori und mit der frühen Nachmittagsfähre zurück.
Risotto mit Lavarello an der Promenade, das ist der See auf dem Teller.
Tagesausflüge außerhalb der Region.
Mit dem Auto oder dem Zug sind die Alpen, Mailand und der Lago d'Orta einen Tagesausflug entfernt.
Städte
- Mailand: vom Bahnhof Stresa in einer Stunde und zwanzig Minuten nach Milano Centrale. Der Dom, Brera, Shopping in der Galleria Vittorio Emanuele II und die Navigli zum Abendessen.
- Como: eine Stunde Fahrt. Der andere große norditalienische See, voller als unserer.
- Turin: zwei Stunden Fahrt. Die Mole, die Automuseen und die Aperitivo-Kultur.
Natur und Dorffeste
- Lago d’Orta: vierzig Minuten Fahrt. Kleiner See mit der Insel San Giulio, beliebt wegen der Stille.
- Mergozzo: ein kleiner See gleich um die Ecke, Motorboote sind nicht erlaubt.
- Dorffeste: von Mai bis Oktober hat jedes Dorf eine Sagra, ein Fest rund um ein lokales Produkt. Fragt uns, ob in eurer Woche eines stattfindet.
Bereit zu buchen?
Unser Guide ist kein vollständiger Überblick. Was man in einer Woche am See unternehmen kann, hängt von der Saison ab. Fragt uns gern nach einem Vorschlag, sobald ihr eure Daten kennt.
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